Steuertipps für Vermieter in Österreich

Steuertipps für Vermieter in Österreich

Da Mieteinnahmen in Österreich (und den meisten anderen Ländern der Welt) versteuert werden müssen, sind Sie natürlich auch hier bestrebt, durch legale Möglichkeiten Steuern zu sparen. Die sechs besten Tipps für Vermieter in Österreich lesen Sie jetzt.

Tipp #1: Werbungskosten geltend machen

Als Vermieter können Sie nicht nur dann steuern sparen, wenn Sie tatsächlich Mieteinnahmen haben. Steht ein Objekt leer, können Sie anfallende Kosten ebenfalls absetzen. Dazu zählen beispielsweise:

  • Sanierungsarbeiten nach einem Mietverhältnis
  • Reparaturen
  • Nachzahlungen vom Vormieter, auf denen Sie sitzen geblieben sind.

Wichtig ist, dass Sie eine Vermietungsabsicht nachweisen können, insbesondere, bei Vorwerbungskosten (beispielsweise die erwähnten Sanierungsarbeiten, um das Objekt attraktiver zu gestalten).

Tipp #2: Als Kleinunternehmer für die Umsatzsteuer optieren

Liegt Ihr Jahresnettoumsatz nicht über 30.000 Euro, gelten Sie als Kleinunternehmer und sind damit von der Umsatzsteuer befreit, was in aller Regel ein Vorteil ist.

Allerdings sollten Sie in Betracht ziehen, für die Umsatzsteuer zu optieren, wenn Sie hohe Investitionen erwarten oder ein Objekt kaufen möchten, da die Vorsteuern so vom Finanzamt zurückgefordert werden können. Bedenken Sie dabei: Sind Sie einmal gewechselt, können Sie erst nach fünf Jahren wieder zur Befreiung zurückspringen.

Tipp #3: Abschreibungen laufen lassen

Selbst, wenn Ihre Objekte noch nicht vermietet sind, können Sie Abschreibungen ab dem Zeitpunkt laufen lassen, an dem Sie sie erworben haben. Das gilt auch bei Schenkung oder Erbschaft – hier setzen Sie die Abschreibung des vorherigen Besitzers einfach fort.

Tipp #4: Subventionsüberschuss vermeiden

Subventionen sind grundsätzlich steuerfrei und werden meist für Renovierungen und Instandhaltungen verwendet. Einen steuerlichen Nachteil vermeiden Sie, wenn Sie einen Subventionsüberschuss (Kosten sind niedriger als Subventionen) ausschließen, denn: Subventionsüberschüsse sind zu versteuern.

Tipp #5: Achtung bei Gewerbeobjekten

Vermieten Sie Gewerbeobjekte, können Sie zwischen steuerfreien Umsätzen, steuerpflichtigen Umsätzen und optionaler Steuerpflicht entscheiden – vor allem Letzteres kann von entscheidendem Vorteil sein, da Sie jedes Objekt individuell versteuern dürfen, um so maximale Steuervorteile zu generieren.

Tipp #6: Verluste richtig handhaben

Erwirtschaften Sie Verluste, sollten Sie nicht vergessen, diese im Folgejahr mit Gewinnen zu verrechnen, um die Steuerlast zu reduzieren.

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